For you, Robin.
Our Story
Almost two years of moments, laughter, and love — all for you.
Wie es begann
Es war ein ganz normaler Abend auf DBNA – der besten Gay-Dating-Plattform der Welt, zumindest wenn man Robin fragte. Eigentlich wollte er nur ein bisschen scrollen. Eigentlich.
Dann sah er Yanicks Profil.
Dieses Lächeln. Diese Augen. Dieses unverschämt sympathische „Ich-tu-so-als-wär-ich-ganz-harmlos“-Foto. Robin starrte viel zu lange auf den Bildschirm, tippte eine Nachricht, löschte sie wieder, tippte neu.
„Hey… ich muss dir einfach sagen, wie unfassbar hübsch ich dich finde.“
Absenden. Herzklopfen. Zweifel. Warum war er so direkt gewesen?
Die Antwort kam schneller als erwartet.
„Du bist auch ganz cute :)“
Nur das.
Kein Roman. Keine Herzchen. Kein Drama.
Robin musste lachen. War das Ironie? Understatement? Oder einfach Yanick?
Genau in diesem Moment wusste er: Das hier wird entweder eine Katastrophe – oder der Anfang von etwas, das sie noch Jahre später ihr „erstes Kapitel“ nennen würden.
Und irgendwo zwischen „unfassbar hübsch“ und „ganz cute :)“ begann unsere Geschichte.
Zwischen Rhein und Herzklopfen
Ein paar Tage nach „Du bist auch ganz cute :)“ stand fest: Sie wollten sich sehen.
Köln. Am Dom. Ganz klassisch.
Yanick war zu früh da und wartete nervös am Köln Hauptbahnhof. Als Robin ankam, lief er erst an ihm vorbei. Dieser winzige Moment fühlte sich ewig an – bis sie sich ansahen. Und plötzlich war da nur noch dieses Lächeln.
„Hey.“
Mehr brauchte es nicht.
Robin zitterte vor Aufregung, so sehr, dass Yanick es bemerkte. Und irgendwie machte genau das alles noch schöner. Sie gingen zusammen Richtung Rhein, setzten sich auf eine Bank im Park und redeten. Nicht perfekt. Nicht geschniegelt. Sondern ehrlich. Mit schiefem Lachen und leuchtenden Augen.
Später saßen sie im Eiscafé, teilten Blicke über Eisbechern und spielten zwischen zwei Löffeln eine Runde Super Mario Bros. auf Yanicks Switch. Sie lachten, als würden sie sich schon viel länger kennen.
Nur die Rechnung brachte eine kleine Überraschung: Yanick hatte sein Geld vergessen.
Robin zahlte – grinsend. „Beim nächsten Mal bist du dran.“
Und genau da lag es:
Dieses „nächste Mal“.
Aus Schreiben war Nähe geworden.
Aus Nervosität ein warmes Gefühl.
Und aus einem Treffen am Dom vielleicht der Moment, in dem aus zwei Profilen langsam ein „Wir“ wurde.
Vieleicht für immer
Ein paar Wochen später schrieb Yanick Robin auf WhatsApp:
„Ich hab dir was geschickt.“
Eine PDF. Viele Seiten.
Die erste Seite: eine Zeichnung. Robin. Von Yanick gemalt. Mit genau diesem Lächeln, in das er sich längst ein bisschen verliebt hatte.
Dann kamen Seiten mit Text.
„Du willst bestimmt nicht weiter scrollen.“
„Wirklich nicht.“
„Ganz sicher?“
Robin scrollte. Lachte. Scrollte weiter.
Und übersah es.
Erst beim zweiten Durchschauen blieb er plötzlich stehen.
Die letzte Seite.
Ganz schlicht.
Ja – Nein – Vielleicht
Sein Herz schlug schneller als damals am Dom.
Kein Zittern diesmal. Nur Gewissheit.
Er kreuzte „Ja“ an.
Der 6.3.2024.
Heute vor zwei Jahren.
Der Tag, an dem aus „cute :)“ ein echtes Wir wurde.
Der Tag, an dem alles so richtig begann..
Keine Vorwände mehr
Sie trafen sich jetzt öfter. Immer mit einem Vorwand.
„Ich bin mit Lea unterwegs“, sagte Robin zu Hause.
Doch eigentlich, wartete Yanick.
Es war schön. Heimlich. Kribbelnd.
Aber am 1.5.2024 änderte sich alles.
Am Rheinufer in Köln saßen sie nebeneinander. Die Sonne ging langsam unter, der Kölner Dom leuchtete im Abendlicht. Eine Gruppe Schüler auf Klassenfahrt lief lachend vorbei und feuerte sie an – geküsst haben sie sich natürlich erst, als es wieder ruhig war.
Robin hatte Angst. Nicht vor Yanick, sondern vor dem, was es bedeutete.
Yanick wartete. Ganz geduldig.
Und dann ließ Robin es zu.
Der erste Kuss war zart, unsicher – und trotzdem magisch.
Wie ein leises Versprechen.
An diesem Tag flog alles auf.
Die Ausreden. Die Heimlichkeit.
Doch mit diesem Kuss wurde es offiziell.
Echter. Tiefer.
Der 1. Mai 2024 – der Moment, in dem aus einem Geheimnis eine Liebe wurde.
Zwischen Schlüssel und Rhein
Sie wollten ihre Liebe festhalten. Nicht nur fühlen – sondern sichtbar machen.
Also beschlossen sie, ganz in echter Köln-Manier, sich ein Liebesschloss zu holen.
Robin fand tatsächlich jemanden, der sie herstellte.
Ein kleiner Laden. Sehr weit draußen. Wirklich miserabel mit den Öffis zu erreichen.
Aber natürlich fuhren sie trotzdem hin.
Ein bisschen genervt.
Sehr verliebt.
Mit dem Schloss in der Tasche standen sie schließlich auf der Hohenzollernbrücke, zwischen all den anderen Schlössern, die von großen Gefühlen erzählten. Sie suchten sich einen Platz, klick – und plötzlich hing ihr Name zwischen tausenden anderen.
Dann kam der Moment mit dem Schlüssel.
Ein Blick. Ein Lächeln.
Und gemeinsam warfen sie ihn in den Rhein.
Heute noch gehen sie oft daran vorbei.
Streichen kurz über das Metall. Erinnern sich an diesen Tag.
Es war mehr als nur ein Schloss.
Es war ein Versprechen.
Meerluft und Marshmellows
Ihr erster gemeinsamer Urlaub führte sie in die Niederlande.
Camping. Im Norden. In der Nähe von Petten.
Für Yanick war es einer der ersten richtigen Urlaube seines Lebens – dieses Gefühl von Koffer packen, stundenlang fahren, einfach weg sein. Für Robin war das Ziel weniger spektakulär. Holland eben. Meer, Dünen, Fahrräder.
Doch schon auf der Fahrt wurde klar: Es ging nicht um das Ziel. Es ging um sie.
Der Campingplatz war wunderschön. Weit, ruhig, mit salziger Luft vom Meer. Abende verbrachten sie am Strand, barfuß im Sand, oder später auf dem Platz, wo sie Spiele spielten und Marshmallows im Kerzenschein grillten. Es war leise. Warm. Nah.
Sie liebten sich. Ohne Eile. Ohne Verstecken.
Tagsüber machten sie Ausflüge, unter anderem nach Amsterdam und in kleine Städte, deren Namen Yanick sich kaum merken konnte – außer einem.
„Petten“, sagte er gefühlt hundert Mal.
So oft, dass Robin es irgendwann lachend zu Yanicks „Lieblingsort in Holland“ erklärte.
Es war kein spektakulärer Urlaub.
Aber es war ihrer.
Und vielleicht war genau das das Schönste daran.
München
Ihr zweiter Urlaub führte sie nach München.
Viel war passiert in ihrer Beziehung. Sie waren enger geworden, ruhiger miteinander, sicherer. Das merkte man auch auf dieser Reise: weniger Camping, mehr Ankommen.
Sie erkundeten die Stadt, fuhren kreuz und quer – meistens mit E-Scootern – lachten über Umwege und entdeckten kleine Cafés und große Plätze. Abends saßen sie oft in einem Irish Pub, ihr inoffizieller Lieblingsort der Woche.
Am letzten Tag nahmen sie sich einen Mietwagen und fuhren zu einem Schloss, mitten in München: Schloss Nymphenburg.
So groß. So schön. So beeindruckend, dass sie gar nicht anders konnten, als viel zu viele Fotos zu machen.
Es war kein Auslandsurlaub.
Aber es war besonders.
Weil sie es waren.
Eine wirklich besondere Beziehung
Was ihre Beziehung wirklich ausmacht?
Die Dates.
Ob schickes Restaurant oder einfach Haus des Döners – alles schmeckte besser, wenn sie nebeneinander saßen. Alles wurde besonderer, wenn sie sich dabei ansahen.
Das gemeinsame Einschlafen.
Das gemeinsame Aufwachen.
Dieses leise Wissen:
Egal was man tut – zusammen ist es schöner.
Der Trendsetter
Am Anfang spielten sie viel Fortnite.
Bis Robin einen alten Trend wieder aufleben ließ: Among Us.
Und plötzlich spielten sie fast jeden Abend. Diskutierten. Beschuldigten sich lachend. Riefen „Das warst du!“ mit gespielter Empörung.
Manchmal kam auch Robins Schwester Josy dazu – und aus zwei wurden drei. Ein kleines Among-Us-Trio.
Es machte Spaß.
Sehr viel Spaß.
Und das tun sie bis heute.
Und wenn sie nicht gestorben sind …
Wie es weitergeht?
Robin und Yanick haben gelernt, dass Liebe nicht nur aus großen Momenten besteht – sondern aus all den kleinen dazwischen.
Aus E-Scooter-Fahrten. Aus Dönerbuden. Aus Gaming-Abenden. Aus Sonnenuntergängen am Rhein.
Die Zeiten sind nicht immer leicht.
Aber sie bleiben.
Sie reden.
Sie halten sich fest.
Und vielleicht werden sie noch viele Schlösser an Brücken hängen, viele Urlaube planen, viele Spiele spielen und noch unzählige Male nebeneinander einschlafen.
Denn was auch kommt – sie sind füreinander da.
Und wenn sie nicht gestorben sind,
dann lieben sie sich noch heute und für immer.
Ich liebe dich.
Wir, in Zahlen.
Warum ich dich liebe.
- Wegen deinem Lachen.
- Wegen der Art, wie du mich zu Hause fühlen lässt.
- Weil ich dich immer an meiner Seite weiß.
- Wegen der Herausforderungen, die du mir stellst, um besser zu werden.
- Wegen unserer gemeinsamen Abenteuer.
- ✏️ Hier noch mehr Gründe...
Here's to many more chapters. ♡